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Interviews

 


BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB - Interview (2010)
brmc_amsterdamFoto: Jessica Schnittger

Man könnte von einem Deja-Vu sprechen. Der gleiche Ort, dieselbe Venue, dieselben Menschen, nämlich Peter Hayes und ich, aber zwei Jahre und ein Album (Beat the Devil’s Tattoo) später bin ich mal wieder im Paradiso in Amsterdam und befinde mich erneut auf meiner Mission mit Black Rebel Motorcycle Club zu sprechen. Aber letztendlich ist es doch überhaupt nicht wie ein Deja-Vu. Da dies bereits mein drittes Interview mit Peter ist, könnte man hier davon sprechen, dass aller guten Dinge bekanntlich Drei sind.

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ZAZA - Interview

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Foto: Angel Ceballos

Jetzt mal ganz ehrlich. Ob man jetzt ein absoluter Musikliebhaber ist oder nicht, meistens ist es doch so, oder? Man steht da, wartet darauf, dass eine der Lieblingsbands endlich herauskommt und spielt und was muss man erdulden? Irgend so eine nichtssagende Band, dessen Namen man nie zuvor gehört hat und den man wahrscheinlich nach diesem Abend auch nie wieder hören wird. Letztendlich wartet man auf den Moment, in dem sie endlich die Bühne verlassen, während man, wenn man denn zu den höflicheren Zeitgenossen gehört,...

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CHELSY - Interview

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Der Geist der Weihnacht weht durch die Essener Straßen und macht auch vor dem Hotel Shanghai nicht Halt, wo Chelsy heute ihr mittlerweile fünftes Weihnachtskonzert in Folge spielen werden. Ein Konzert, das zum Teil auf die kurz bevorstehende Veröffentlichung des neuen Albums der Band mit dem Titel Sweet Medicine vorbereiten soll, andererseits aber schon einfach eine Tradition geworden ist, die die Band nutzt um nach Lust und Laune mal etwas außer der Reihe zu spielen.

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MAXIMO PARK - Interview (2009)

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„The comforting ache of the summer holidays…“. Trifft den Nagel auf den Kopf. Das Bild, das sich mir auf dem Weg zu diesem Interview mit Paul Smith, von Berufs wegen Frontmann von Maxïmo Park und Bühnenkasper / Derwisch / menschlicher Flummiball (wenn ich mir erlauben darf, den Ausdruck einer Bekannten zu verwenden), bietet, entspricht im Wesentlichen eben dieser Eröffnungszeile aus „The Kids Are Sick Again“.

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THE RAKES - Interview (2009)
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Einen Faible für Deutschland hatten sie ja immer schon. Man denke da nur einmal an das knuffige „Da sind wir Helden!“ in Strasbourg oder auch an Alan Donohues überraschend ausgeprägte Deutschkenntnisse (von wegen Kartoffeln in der Tasche), die er uns beim letzten Interview präsentierte (siehe Interview 2007) . Und auf dem bandeigenen Blog erschien jüngst auch noch eine Liste von „Greatest Germans“, auf der nicht nur Goethe und Schiller, aber auch Helge Schneider auftauchten (woran Gitarrist Matthews deutsche Freundin schätzungsweise nicht ganz unschuldig ist).

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THE BLACK ANGELS - Interview

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Foto: Nina Kolle

“Turn on, tune in and drone out” – Das ist das Motto, an das ich mich diesen Abend halten werde. Es ist ein kalter Abend im Dezember und versteckt neben einer Art von Super-/Getränkemarkt liegt der unspektakuläre Eingang zu dem Laden in dem The Black Angels, die es mit ihrem zweiten Album Directions To See A Ghost meiner Meinung nach geschafft haben eins der Alben des Jahres abzuliefern, ihr dunkles, sattes, reiches, psychedelisches Drone n Roll Set spielen werden.

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BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB - Interview (2008)

brmc_2008Foto: Jessica Schnittger
Da stehe ich also nun vor dem Paradiso, es ist 18 Uhr an einem windigen, wechselhaften Tag in Amsterdam. Und wenn man zurückblickt, ist meine Stimmung an diesem Tag so wechselhaft wie das Wetter. Um mal einen Songtitel der Band einzuwerfen, deren Mastermind (zumindest eins davon) ich gleich interviewen werde, ist meine Stimmung also ziemlich High/Low. Nachdem ich am vorherigen Montag meine gewöhnlichen pre-Interview Höllenqualen durchstehen musste, als ich das Interview eigentlich schon in Essen machen sollte (es musste jedoch wegen eines zu vollen Terminplans auf heute verschoben werden), muss ich diese ganze Prozedur erneut durchlaufen.
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MANDO DIAO - Interview
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         Foto: Pressefoto
Es gibt Tage an denen alles Rund läuft und es gibt Tage an denen ein Orkan tobt und eine schwedische Band nicht mit dem Flugzeug starten lässt. Genau so einen Tag hatten MANDO DIAO, als sie auf ihrem Weg zum Konzert in Köln vom Wetter gebremst wurden. Was sie da noch nicht wussten, das war die Tatsache, das nicht nur wir, sondern auch, die gewiss 100 Meter lange Schlange von frierenden Fans so lange das Gebäude nicht betreten durften, bis die Band in Köln ankommt.
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BRITISH SEA POWER - Interview

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Foto: Pressefoto

 

Ein nasser Nachmittag, der Himmel kann sich nicht so recht entscheiden in welcher Graufärbung er uns begeistern möchte, die Tagestemperatur versucht verzweifelt die 5 Grad Marke zu überschreiten (scheitert dabei aber kläglich) und der schneidige Westwind leistet seinen persönlichen Beitrag für die Wohlfühlatmosphäre...herzlich willkommen im Hamburger-Winter! Auf Hamburgs wohl berühmtester Meile, der Reeperbahn, die ja bei Tageslicht und diesen Wetterverhältnissen doch ziemlich kläglich aussieht, stehen vor dem alt gedienten Molotow eine Handvoll leicht verloren wirkender Männer im Nieselregen.

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BABYBIRD - Interview

babybird

Foto: Pressefoto

Es ist mal wieder knapp geworden und natürlich ist der Bus vor der Nase davon gefahren...hätte ich mich doch zwei Minuten früher auf den Weg gemacht...aber jetzt ist es fast geschafft, nur noch die letzten Stufen und schon bin ich in den Räumlichkeiten von Pop-Up-Records. Die nicht ganz von der Hand zu weisende Nervosität ist, dank der netten Pop-Up-Mitarbeiter schnell verflogen...Nein, das mit der Pünktlichkeit sei nicht so wichtig...Sehr schön, dann kann es ja los gehen...Ich werde in ein kleines, dafür aber gemütliches Nebenzimmer geleitet in dem Stephen Jones aka BABYBIRD schon wartet.

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ROONEY - Interview

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Ein verregneter Tag, zu verregnet für eine Band wie ROONEY, die in ihrer Heimt in Südkalifornien andere Temperaturen gewohnt sind. Vor dem Prime Club stehen ein Dutzend kleine Mädchen, die sich nur schwer tun mich –aus was für Gründen auch immer- vorbei zu lassen. Taylor Locke, Gitarrist und mein Interviewpartner sind die Mädchen ziemlich egal, er sei es „gewohnt“ es war „schon schlimmer“. Die Laune ist getrübt, das liegt am Wetter, er ist unausgeschlafen und unkonzentriert und entschuldigt sich mindestens einmal zu oft dafür. Hab ich ein Glück das ich das erste Interview mache, man sagt ja das die Leistung abnimmt…

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Björn Dixgård (MANDO DIAO) - Interview

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Wenn Blicke töten könnten, wäre ich in diesem Moment an einem frühen Abend Anfang Dezember auf meinem Weg ins Gloria Theater gleich dreißig Mal gestorben. Denn schätzungsweise so viele minderjährige Augenpaare sind es, die sich mir missgünstig in den Rücken bohren. Auch schon um 18 Uhr hat sich die jugendliche Mando-Diao-Fanmeute vor der Tür des Gloria in der Kälte versammelt, um einen möglichst guten Platz bei der anstehenden Show einer ihrer Halbgötter, Björn Dixgård, ergattern zu können. Und wenn ich es richtig mitbekommen habe, scheint es auch schon Diskussionen mit den Türstehern zu geben, ob ein Einlass ohne schriftliche Erlaubnis der Erziehungsberechtigten überhaupt möglich ist. Na toll, jetzt fühle ich mich erst richtig alt (und das mit 25...). 

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BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB - Interview

brmcFoto: Jessy Schnittger

Die Götter des Rock ’n’ Roll scheinen uns an diesem kalten Novembertag wohlgesonnen zu sein, denn der BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB is in town, Baby! Und mit großem Glück konnten wir einen Interviewtermin mit einer der coolsten Säue auf Gottes schönem Erdenrund, Peter Hayes, Gitarrist und Sänger des Trios, herausschlagen. Die beiden anderen coolsten Säue, Bassist/Sänger Robert Levon Been und Drummer Nick Jago, sind leider gesundheitlich angeschlagen und müssen den Nachmittag in ganz un-Rock-n-Roll-hafter Manier mit dem Schonen ihrer Stimme und Kräfte statt mit Interviews verbringen. Da wir uns so aber schon unwürdig genug fühlen und Peters Präsenz mehr als umwerfend genug ist, ist das für unsere schwachen Interviewerinnen-Herzen wahrscheinlich auch besser so.

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KAISER CHIEFS - Interview

 

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Foto: Pressefoto

Wer erinnert sich nicht? Auf der Riesenwelle an neuen Indie-Bands, die 2005 aus UK zu uns herüberschwappte, ritten die Kaiser Chiefs ganz vorne mit und bescherten uns mit ihrem Erstling Employment einige Highlights in den in unseren verschwitzten Lieblingsclubs durchtanzten Nächten. Und wer hat nicht mindestens einmal bei Everyday I love you less and less seinem Frust über eine verflossene Liebe Luft gemacht?

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SHOUT OUT LOUDS - Interview

 

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Foto: Pressefoto

Nach dem enorm erfolgreichen 2005er Debütalbum der Shout Out Louds, „Howl Howl Gaff Gaff“, das ihnen den Durchbruch in der internationalen Indie-Szene bescherte, erschien vor kurzem endlich das „schwierige“ zweite Album, dass sie am letzten Tag des gemütlichen Haldern Pop Festivals vorzustellen gedenken, wo wir mit ihnen ein Interview vereinbart haben. Fast schon ein Heimspiel für die fünf sympathischen Schweden, veröffentlichen sie doch hierzulande auf dem Festival-eigenen Label.

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BLONDE REDHEAD – Interview

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Längst schon haben BLONDE REDHEAD den Status eines Geheimtipps hinter sich gelassen. Fast ausschließlich durch Mundpropaganda ist das italienisch-japanische Trio aus New York City langsam aber stetig zur Kultband avanciert, der es auch im 15. Jahr ihres Bestehens noch gelingt, mehr und mehr Anhänger um sich zu scharen.

Waren BLONDE REDHEAD anfangs im Umfeld von SONIC YOUTH und FUGAZI unterwegs, haben sie mittlerweile mit ihrem zeitlosen und eigenwilligen Sound eindrucksvoll bewiesen, zu welcher Entwicklung eine Post-Punk-Band fähig sein kann.

 

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UNDER THE INFLUENCE OF GIANTS - Interview

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Foto: Pressefoto

Für das Interview mit Sänger Aaron und Gitarrist David von UNDER THE INFLUENCE OF GIANTS werden wir in ihre Umkleide im Underground geladen. Aaron erinnert an einen Sonnyboy, wie er aus Die Wilden Siebziger entsprungen sein könnte, und sein Bandkollege David ruft mit seinem Bart- und Haarwuchs sowie mit seinem Stirnband unfreiwillig Assoziationen mit Luke Wilson in The Royal Tenenbaums hervor. Die Beiden sind sehr freundlich und zuvorkommend und retten holde Interviewerinnen zuverlässig vor Erstickung durch Hustenkrämpfe mit einem Wasser aus dem bandeigenen Cateringvorrat. In die flauschigen Sofas gekuschelt kann das Interview mit den beiden aus einer Zeitmaschine entsprungenen Kaliforniern losgehen.

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ART BRUT - Interview

art_brutFoto: Pressefoto
Auf dem Hof vor dem Gebäude 9 in Köln haben es sich Eddie Argos und Jasper Future in der Sonne für ihre Interviews gemütlich gemacht. Aber Eddie sieht wirklich schlimm aus: irgendetwas liegt in der Luft, das bei ihm üble Heuschnupfenattacken auslöst. Tja, wie gut dass Annette unter dem gleichen Übel leidet und immer ihre Wunder-Heuschnupfentabletten (Marke bleibt geheim) dabei hat. Wir versorgen Eddie also erst einmal mit den richtigen Medikamenten, bevor wir mit einem Interview loslegen, das von Seiten der ART BRUT Fraktion ab und an mit kleinen Lachattacken unterbrochen wird – wir deuten das als gutes Zeichen. 
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EDITORS - Interview

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Die 2003 in Birmingham gegründete Band EDITORS macht es ihren musikalischen Vettern INTERPOL gleich und spielt zur Neuerscheinung ihrer zweiten CD „An End Has A Start“ in der einmaligen Kulisse der Kölner Kulturkirche.
2005 brachten die 4 Briten ihr Debüt „The Back Room“ auf den Markt, welches zuerst von den Alternative Radiosendern hoch und runter gespielt wurde und dann letztlich auch eine gute Platzierung in den englischen Charts schaffte. 
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HEAD AUTOMATICA - Interview

headautomatica

Foto: Pressefoto

Daryl Palumbo, der Sänger der Hardcore-Band GLASSJAW, gründete 2004 in New York City HEAD AUTOMATICA als Nebenprojekt, um seine pop-orientierten Tendenzen ausleben zu können. Seitdem hat das Quintett bereits zwei Alben veröffentlicht und sich vor allem in den USA eine breite Fanbasis aufgebaut. Mehrmals hatte die Band in den vergangenen Jahren bereits vorgehabt, auch in Europa aufzutreten, beispielsweise als Support für THE USED.

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THE RAKES - Interview (2007)

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Zum Interview mit dem supersympathischen Sänger der Rakes, Alan Donohoe, finden wir uns auf der hinterhofartigen Dachterrasse des Kölner Prime Clubs ein, zwischen Fahrrädern und von Vogelgezwitscher begleitet. Da es leider keine Sitzgelegenheiten gibt, machen wir es uns auf dem Boden gemütlich und starten mit einem sehr abwechslungsreichen Interview mit diesem quirligen Engländer, der mit seinem ganzen Körper Geschichten erzählt und inflationär oft einfach „blablabla“ an seine Satzenden hängt, wenn er merkt, dass er eventuell ein bisschen zu sehr ins Schwafeln gerät. 
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SHITDISCO - Interview

shitdiscoFoto: Pressefoto
SHITDISCO, das sind vier ehemalige Kunsthochschüler aus Glasgow, die vor einiger Zeit auszogen, die internationale Partyszene mit energetischen Dance Punk Hymnen aufzumischen. Mindestens genauso wichtig wie die Musik selbst ist ihnen dabei, ihren Ruf als Band zu wahren, die überall auftritt, wo man es ihnen anbietet – sei es auf Privatpartys, in stillgelegten Tunnels oder in leer stehenden Containern. Erst am Vortag haben sie nach Ihrem Gig im Berliner Magnet die Tanzflächen der Hauptstadt unsicher gemacht.  
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SOMEONE STILL LOVES YOU BORIS YELTSIN - Interview

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Foto: Pressefoto 
SOMEONE STILL LOVES YOU BORIS YELTSIN sind nicht nur seit dem Tod ihres prominenten Namensgebers im April wieder in aller Munde. Pünktlich zur ersten Europa-Tour der vier Jungs aus Springfield, Missouri veröffentlichten sie dieser Tage die Vinyl-Single „Not worth fighting“ mit zwei neuen Songs, bevor dann Anfang des nächsten Jahres der Nachfolger des Debütalbums „Broom“ erscheinen soll. Um die Gelegenheit des ersten Deutschland-Konzerts in Köln zu nutzen, baten wir Philip Dickey, Drummer, Gitarrist und Sänger/Songwriter in einer Person zum Interview, um mit ihm über den melodiösen Indie-Pop der Band zu sprechen, der ihnen weltweit beste Kritiken und mit Chris Walla von Death Cab for Cutie bereits einen prominenten Fan eingebracht hat.
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ASH - Interview

ashFoto: Pressefoto

 


ASH, das ist eine Band, die über die letzten Jahre mehr oder weniger in Vergessenheit geraten ist. Seit Beginn ihrer Karriere 1994 produzierten sie 5 Alben, die und das ist nicht zu leugnen, immer mehr an Intensität verloren. Nun kommen sie, drei Jahre nach dem Flop ihres Albums „Meltdown“ mit einem Neuen Album, im Rahmen der Visions-Tour nach Deutschland. „Twilight Of The Innocents“ ist der Versuch, sich wieder in den Köpfen alter Fans und neuer Hörer festzusetzen, sozusagen ein Lichtblick für eine neue musikalische Zukunft. Das allein ist Grund genug um mit Drummer Rick McMurray ein Interview zu führen.
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GOOD SHOES - Interview

good_shoesFoto: Pressefoto
Die GOOD SHOES sind hier in Deutschland alles andere als bekannt, aber 30.000 Myspace Fans können sich nicht irren und auch mich haben sie unlängst mit ihrer Musik in ihren Bann gezogen, als ich in einem englischen Musikforum auf sie stoße. Die Band besteht aus 4 Mitgliedern, darunter die zwei Brüder Rhys und Tom, welche aus dem gleichnamigen Song, der zweiten Single „Morden“ kommen.

 

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COLD WAR KIDS - Interview

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Foto: Pressefoto
Die COLD WAR KIDS verdanken ihren Durchbruch zwar der Bloggerszene, sind aber anders, als die meisten Bands ausnahmsweise mal nicht aus England, sondern aus LA. Die 4 Jungs haben sich auf einem christlichen College kennengelernt und 2004 die Band COLD WAR KIDS, benannt nach der Homepage von Matt, gegründet. Dann ging alles mehr oder weniger schnell, 2005 erschien die erste Single „Mulberry Street“ und 2006 dann auch das dazugehörige Album “Robbers & Cowards“.
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STEPHANIE DOSEN - Interview

stephdosenFoto: Pressefoto
In ihrer Heimat, den USA, ist Stephanie Dosen bereits relativ bekannt. Schon mit ihrem ersten, selbst produzierten Album „Ghosts, Mice and Vagabonds“ gewann sie diverse Nachwuchsförderpreise, bis schließlich Simon Raymonde, ehemaliges Mitglied der legendären Cocteau Twins im Internet auf ihre Musik aufmerksam wurde und ihr einen Plattenvertrag anbot. Nun veröffentlicht sie ihr zweites Album „A Lily For The Spectre“, mit dem sie auch Europa erobern will.
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THE PIGEON DETECTIVES - Interview 

the_pigeon_detectivesFoto: Pressefoto
Man mag denken, dass die PIGEON DETECTIVES einfach nur eine von der Masse der neuen Bands sind. Sind sie auch, zumindest was die Instrumentaufteilung angeht, die Herkunft und wie diese Band sich gegründet hat. Anders ist allerdings, das sie nicht wirklich gehypt wurden, zumindest nicht in Deutschland, wo sie dadurch berühmt wurden, als Vorband mit den KAISER CHIEFS und den DIRTY PRETTY THINGS getourt zu haben.
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THE HORRORS - Interview

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Foto: Pressefoto
Ein sonniger Tag für eine so düster wirkende Band wie THE HORRORS, dennoch haben wir eine Verabredung mit der Band, zu einem schrecklich netten Interview. Doch alles kommt anders, als wir es uns wünschten. Unser Wunsch-Gesprächspartner war Spider, da dieser aber noch nicht fit war kam an seiner Stelle Faris. Ich musste wieder an meine Oma denken, die mir, als ich noch ein Kind war immer von dem Boogieman erzählt hat, der nachts aus dem Kleiderschrank kommt und Kinder frisst. Nach ihrer Erzählung würde ich Faris definitiv als den Boogieman identifizieren. 
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BRETT ANDERSON - Interview

brett_andersonFoto: Pressefoto

Irgendwo ist man bei einer Soloplatte eines Künstlers wie Brett Anderson leicht gezwungen ein Interview zu machen, denn neben der Soloplatte kann er auch auf langjährige musikalische Erfahrung mit SUEDE und THE TEARS zurückblicken.

Genau aus diesem Grund habe ich eine Freundin um Hilfe gebeten und wir haben uns zu zweit auf den Weg gemacht um etwas mehr über Brett Anderson, seine gleichnamige Soloplatte und seine Vergangenheit zu erfahren. 
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THE BLOOD ARM - Interview

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Foto: Pressefoto
Und ich hatte mich so beeilt nicht zu spät zu kommen, um dann zu erfahren, dass THE BLOOD ARM sich ca. um eine halbe Stunde verspäten werden. Endlich angekommen werden wir direkt hineingebeten um das Interview mit Dyan, der wunderschönen Pianistin, der Band zu machen. Bevor es losgeht erkundigt sich der Tourmanager jedoch noch ob wir Photos machen wollen, denn Dyan sei nicht wirklich herausgeputzt, als wir das verneinen meint er nur: „gut, ihr wisst es ja, so sind die Frauen eben“. 
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THE SUNSHINE UNDERGROUND - Interview

thesunshineundergroundFoto: Pressefoto
Und wieder einmal ruft die WDR Rocknacht und das schon zum 21. Mal. Erhört haben dies THE SUNSHINE UNDERGROUND, eine junge Band aus Leeds, die immer noch mit ihrem 2006 erschienen Album „Raise the Alarm“ unterwegs sind. Es ist verdammt sonnig und die Sicherheitsvorkehrungen am Kölner E-Werk streng. Und dazu steht das Timetable so ziemlich jeder Band kopfüber. Aber wenn dieses Chaos Eins entschädigen kann, dann mit Sicherheit Stuart Jones und Daley Smith, die knapp bekleidet den Weg zu uns suchen. 
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THE PIPETTES - Interview

the_pipettesFoto: Pressefoto

“I think it’s important to have escapism, cause real life is not very good.”

14.04.07, ein sehr sonniger April-Nachmittag in Köln. Am E-Werk tummelt sich so einiges an Presse, weil hier in Kürze die mittlerweile 21. WDR Rocknacht stattfinden wird. Auch wir haben uns zum Interview mit den PIPETTES aufgemacht und treffen Gwenno, eins der drei sympathischen Mädels aus Brighton, auf dem Hof des E-Werks zwischen LKWs und Tourbussen. Vom sonstigen Polka-Dot-Image der Band: keine Spur. In ihren Jeans, dem Top und dem Cardigan sieht Gwenno zwar nach wie vor unheimlich gut, aber nicht unbedingt nach einem Mitglied der PIPETTES aus. Nachdem wir uns behelfsmäßig auf einer Stufe zum Interview eingerichtet haben kann’s auch schon losgehen. 
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MAXIMO PARK - Interview

maximoparkFoto: Pressefoto
MAXIMO PARK ist eine Band die allgemein geläufig ist und ausnahmsweise mal nicht die Geister scheidet. Entweder man findet sie toll oder einfach nur okay. Ich für meinen Teil habe noch nie jemanden getroffen der MAXIMO PARK „scheiße“ findet. Mit ihrem zweiten Album “Our Earthly Pleasures” sind sie nicht einzigartig, aber dennoch unverkennbar. Und weil sich doch einige Fragen stellen haben wir ein Date mit den Jungs in der Zeche in Bochum. Die erste Viertelstunde mussten wir ohne Paul auskommen, doch dann kam auch er, ganz privat in Jogginghose und mit Kappe und eben diesem ganz speziellen Grinsen auf dem Gesicht. Mit dem lyrischen Wunderkind gestaltete sich unser Interview sehr redselig, wenn auch sehr knapp. Aber was erzähle ich hier noch… 
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DÚNÉ - Interview

dune_pressefotoFoto: Pressefoto by Frank Bauer

We are nice, not arrogant!

Auf meiner MySpace-Site steht in der entsprechenden Rubrik seit Ewigkeiten, ja eigentlich seit den Anfängen meiner Freunde-Add-Zeit, dass ich „Junge Männer in engen Hosen und mit Gitarren in den Händen“ treffen möchte. Dieser Wunsch wurde mir am letzen Sonntag erfüllt. Denn die sieben Mitglieder von Dúné verfolgen diesen Style sehr penibel. Gut, sie spielen nicht alle Gitarre, geht ja auch gar nicht in so einer Band. Schließlich muss da auch noch jemand Bass und Synthy und Schlagzeug spielen. 

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FALL OUT BOY - Interview

falloutboyFoto: Pressefoto
Das E-Werk wurde hermetisch abgeriegelt und selbst für uns war es schwer glaubwürdig zu erklären, dass wir ein Interview mit der Band machen. Grund dafür waren vielleicht die Fans, die sich hartnäckig ab 13 Uhr vor der Konzerthalle postierten.                                Im Gebäude erst mal die große Suche nach „Vicky“ unserer Ansprechpartnerin. Wir wurden gebeten uns mit den anderen Teilnehmern des „Roundtables“ an einen großen sonnigen Tisch zu setzen und auf Pete zu warten. Als er eintraf stellte er sich freundlich vor und das Interview begann reihum. 
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KLAXONS - Interview

klaxonsFoto: Pressefoto Der Tourbus der KLAXONS wirkt riesig. Ich betrete ihn über die mittlere Türe und stehe sofort in einem, von der Grundfarbe rot dominierten,"living room", der zur linken Hand mit zwei Fernsehern und einem großen, mit Astra-Pils gefüllten, Kühlschrank bestückt ist. Hiermit ist schon einmal die erste "Ente" der englischen Presse entlarvt, die behauptete, dass die KLAXONS in ihrem Tourbus keine Fernseher, dafür aber reihenweise Bücher hätten. Rechts hinauf führt eine Treppe, die ich nur erahnen kann, da, Simon, Gitarrist der KLAXONS, und ich auf einer hufeisenförmigen, bordeauxroten Ledercouch Platz nehmen.
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AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD - Interview

aywkubttodFoto: Pressefoto
Angekommen an der Interview Location, werden wir doch ein wenig nervös. Wir müssen draußen warten und bekommen erzählt, das sich das Interview eigentlich verzögern sollte, da Conrad Keely einfach mal verschwand und mit einer vollen Saturntüte irgendwann zurückkam. Doch da unser Vorgänger den Fehler machte und nach der Herkunft des Namens fragte und Conrad daraufhin nicht weiter mit ihm reden wollte, liegen wir wieder im Zeitplan. Nach einer kurzen Einweisung, was wir besser nicht fragen sollten, werden wir hineingebeten, zu Conrad, der grade ein recht großes Graffiti auf die Wand des Backstage Bereiches zauberte. 
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MUMM RA - Interview

mumm-raFoto: Pressefoto
Mein Orientierungssinn wurde auf dem Weg zum Interview mit MUMM-RA wirklich auf die Probe gestellt. Letztendlich bin ich aber dann doch noch rechtzeitig in dem kleinen aber sehr gemütlichen Hotel inmitten der Stegerwaldsiedlung in Köln- Mühlheim angekommen. Nach einem netten Empfang vom Management wartete ich noch ca. 15 Minuten bis Oli, der Gitarrist der Band kam und mich mit auf eines der Hotelzimmer nahm um das Interview dort zu führen. 
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THE COOPER TEMPLE CLAUSE - Interview

ctc
Foto: Pressefoto

Nachdem THE COOPER TEMPLE CLAUSE endlich ihr neues Album „Make this you own“ rausgebracht haben, sind sie nun endlich auf Deutschlandtour. Um etwas Licht in das Dunkel des Cooper Temple zu bringen, haben wir Dan(iel) Fisher interviewt. Nach unserer Ankunft sollen wir noch 2 Minuten warten, von der Band war noch nichts zu sehen.

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TOKYO POLICE CLUB - Interview

tpcFoto: Pressefoto
Ich habe gewiss 10 Minuten damit verbracht die wildgewordene Horde zu finden. In ihrem Backstageraum angekommen wird Musik gehört, stellenweise mitgesungen und gegessen. Ich werde mehr als herzlich begrüßt und von 4 Jungs von oben bis unten beäugt, die Rede ist von TOKYO POLICE CLUB, bestehend aus Greg Alsop (Drums), Josh Hook (Guitar), Dave Monks (Vocals, Bass) und Graham Wright (Keyboards, Vocals). Noch bevor sich alle vorgestellt haben wird mir klar, dass Klischee-Potenzial eines verdammt gutaussehenden Sängers, zwei verrückten und dem obligatorischen Coolen, das haben sie. Dave bietet mir etwas zu Trinken an und nachdem alle einzeln beschlossen haben, dass wir jetzt anfangen können, jedes Mal untermalt von weiteren „pssst´s“ kann es losgehen. 
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THE VIEW - Interview

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In Panik zu spät zu kommen, kam ich recht abgehetzt zum vereinbarten Ort. Dort stand auch schon der Tourmanager, der mir erstmal erklärte, dass der Tourbus eben von einem LKW angefahren wurde, dass es allen gut geht, sich die Interviews aber verzögern. Ebenfalls erfuhr ich das die Jungs gerade erst aufgestanden sind. In Etappen kamen Bassist, Sänger und Drummer aus dem Tourbus. Letzter war Gitarrist Peter Reilly, welcher uns als „Fittester und Ausgeschlafenster“ vorgestellt wurde. 
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VEGA4 - Interview

vega4
Ich muss den Tourmanager lange suchen, denn irgendwie wurde jede Tür kurz vor meiner Ankunft geschlossen. Als ich ihn endlich fand, entschuldigte ich mich für die kleine Verspätung und erklärte das ich vorher THE VIEW (gleiches Label) interviewt habe und sich dort alles verzögerte, da ein LKW in den Tourbus krachte. In Windeseile stand die ganze Meute um mich rum und wollte Details „Sind die Jungs okay?“, „Ist was Schlimmeres passiert?“, „Werden sie auftreten?“, „Stehen sie unter Schock?“. 
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CLAP YOUR HANDS SAY YEAH! - Interview

cyhsyFoto: Pressefoto
Gebäude 9, Köln, kurz vor 6. Schwer atmend und trotzdem kettenrauchend kommen wir gerade noch pünktlich zum vereinbarten Interviewtermin mit Sean Greenhalgh, dem Schlagzeuger von Clap Your Hands Say Yeah. Wie scheinbar üblich, verzögert sich unser Gespräch jedoch ein bißchen, und wir nutzen die freie Zeit, um die Band beim Soundcheck zu belauschen. Als dieser beendet ist, sehen wir Sean auch schon zielstrebig auf uns zusteuern. Wir begrüßen uns herzlich und setzen uns anschließend in den kleinen Vorraum, in dem zur selben Zeit Interviews mit den anderen Bandmitgliedern geführt werden. Los gehts! 
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THE RIFLES - Interview

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Als wir am Gloria ankamen wurde uns erst mal mitgeteilt, dass das Interview nach uns ausfällt und wir somit die doppelte Zeit zur Verfügung haben. Das Interview sollte im Garderoberaum der Band stattfinden. Dort angekommen werden wir von den 4 Jungs aus London wirklich freundlich und herzlich in Empfang genommen. Uns wurden Getränke und Essen angeboten und die erste Bemerkung fiel natürlich (typisch englisch) aufs Wetter. 
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THE FRATELLIS - Interview

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Zu Beginn des Interviews sind die THE FRATELLIS noch nicht mal anwesend, scheinbar ein Stau und als endlich der Tourbus eintrifft bleibt selbiger auch noch in der Einfahrt stecken und verkeilt sich dort. Alles etwas chaotisch bei dieser Band, die man verdient als die neuen Überflieger und Presselieblinge Englands bezeichnet. Sie kommen, wir atmen auf, denn man muss sagen, die Jungs sehen nur auf den Photos so grimmig aus. Jon, Mince und Barry setzen sich an unseren Tisch. 
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THE FRANK AND WALTERS - Interview

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Foto: Pressefoto

Nach dem 2002 erschienen Album "Glass" wurde es recht ruhig um THE FRANK AND WALTERS. Nun erscheint ihre B-Seiten- und Raritäten-Compilation "Souvenirs". Mitte April folgt eine Mini- Deutschland-Tour und im Herbst wird endlich ein neues Studioalbum der Band aus Cork /Irland veröffentlicht. Grund genug, um unter anderem mal nachzufragen, wie weit die Band denn mit den Aufnahmen ist.  

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TOM HINGLEY (INSPIRAL CARPETS) - Interview

tompeepingFoto: Pressefoto
Nach seinem Solo-Konzert im Blue Shell in Köln, habe ich mich kurz mit TOM HINGLEY (Ex-INSPIRAL CARPETS)  unterhalten und danach mehrere Emails mit ihm geschrieben. Er erwies sich als sehr sympathisch, so dass ich mich entschloss, mit ihm mein erstes Interview zu führen.
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THE WEDGES - Interview

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The Wedges – „Oasis-affine Typen, die keinen Grill bedienen können“

Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben. Aber es gibt sie doch noch. Junge Bands, die sich in unserer Zeit von Knicklichtern und Neonklamotten nicht beeindrucken lassen und weiterhin ihren lederbejackten Mann stehen. Eine davon sind The Wedges aus und um Oberhausen.

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Records

 


BLOOD RED SHOES – Fire Like This (Cooperative Music/Universal)
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Laura-Mary Carter und Steven Ansell von den BLOOD RED SHOES waren ja sowas wie das neue Indie-Traumpaar der letzten Jahre. Da waren diese zwei Kids, angezogen wie du und ich auf dem Dancefloor und schoben dem mit Handclaps und Twee verweichtem Indiepublikum ganz unauffällig die etwas härtere Gangart in die iPod Playliste. Die Speerspitze eines New Loud Movement, zusammen mit Johnossi. Rauhe Hits wie „You Bring Me Down“ oder „Say Something, Say Anything“ machten das Debüt „Box Of Secrets“ zur Lieblingsplatte vieler im Sommer 2008 und noch danach.

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MIDLAKE – The Courage of Others (Cooperative Music/Universal)
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Oh weh, MIDLAKE. In meiner Diskothek zwischen Michael Jackson und den Midnight Juggernaughts haben sie‘s nicht einfach. Zu leicht wandert der Finger im Regal an dieser Passage mit Überdruss vorbei. Völlig zu Unrecht. Denn MIDLAKE spielen Musik aus einer anderen Welt. MIDLAKE sind sowas wie der musikalische Genklumpen, aus dem später mal der Nachkömmling von Michel Gondry und Spike Jonze geklont wir.

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ADOLAR – Schwörende Seen, Ihr Schicksalsjahre! (unterm Durchschnitt/Broken Silence)
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Es gibt so viele Mitsing-, Mitklatsch und Mitwipp-Songs auf dieser Welt. Wie schön, wenn dann Bands auftauchen, bei denen der Hörer noch zum bewussten Hinhören animiert wird. ADOLAR haben sich den Anspruch auf die Fahne geschrieben. Tanzmusik. Pfff… kann ja jeder. Chargierend zwischen Punk, Hardcore und dem um die Jahrtausendwende so populären Independent Rock, sind ADOLAR beileibe nicht jedermanns Darling. Wollen sie aber auch nicht.

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TWO DOOR CINEMA CLUB – Tourist History (Cooperative Music/Universal)

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Auf Auf, es darf getanzt werden. Und wieder eine Kapelle aus dem schier unerschöpflichen britischen Hype-Pool des vereinigten Königreichs. Mit dem Empire ist es ja schon lange her, aber ab und an fürchtet man doch, da könnte ein System hinter stecken. So haben wir also mit TWO DOOR CINEMA CLUB unseren ersten schönen Clubstomper des Jahres bekommen. Und wie herrlich passt da alles zusammen. Röhrenjeans, Spießerfrisur, Blazer, Knabenchorstimme und crispe Gitarrenriffs. 

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AN HORSE – Rearrange Beds (Grand Hotel van Cleef/Indigo)

 

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Wie schön es sein kann, wenn man sich auf alte Stärken besinnt beweisen uns nun mal wieder die Kollegen vom Hamburger Label Grand Hotel van Cleef. Diese haben endlich mal wieder einen Indie-Act aus Übersee gesignt. Wobei Übersee hier auch noch über einen anderen Ozean meint. Das Duo AN HORSE kommt aus Australien und tritt das Erbe handfesten Indietums an, das Bands wie Death Cab For Cutie oder Maritime bei van Cleef hinterlassen haben.

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TEGAN AND SARA - Sainthood (Sire/Warner)

 

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Während Fans in aller Welt bereits seit November in den Genuss des neuen, sechsten Albums der kanadischen Zwillingsschwestern Quin kommen durfte, hat sich die Plattenfirma in Deutschland dazu entschlossen, das Album hierzulande erst im neuen Jahr zu veröffentlichen Soviel zu den Wehrmutstropfen, die das Album begleiten. Im Endeffekt kann man sogar dankbar sein, dass die Promomaschinerie in Deutschland nicht schon früher angelaufen ist. Nicht auszudenken, wo die deutschen Clubs auf der restlos ausverkauften Tour Ende November noch die anderen Besucher hätten unterbringen sollen.

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KETTCAR – Fliegende Bauten (live) (Grand Hotel van Cleef/Indigo)

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Mit KETTCAR ist das so eine Sache. Die eine Hälfte der deutschen Szene liebt Marcus Wiebusch, seinen Bruder Lars, Reimer Bustorff, Erik Langer und Frank Tirado-Rosales abgöttisch für ihre einfühlsamen und unaufdringlichen Arrangements. Die andere Hälfte zelebriert die Antipathie gegenüber dem befindlichkeitsfixierten, teils schmachttriefenden Songwriting. KETTCAR ist das weitestgehend egal. Alle Bandmitglieder bringen mittlerweile soviel Erfahrung mit, dass sie relevante und unrelevante Kritik nach Belieben filtern können, die negative wie die positive.

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SPINNERETTE – Spinnerette (Hassle/Pias)
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Die Welt der Musik, Bands stürmen mit ihren Debüts in den Himmel, stürzen danch ab. Andere haben über Jahrekonsequent in ihrer Szene Erfolg, landen plötzlich in der Sackgasse. Lösen sich auf, nur um sich später mit anderen Leidensgenossen zu durchmischenund als „Superband“ neu zu erfinden. Die alten Herren von Chickenfoot sind dafür ein abschreckendes Beispiel. Aber es geht auch frischer und unpeinlicher. SPINNERETTE wären dann dafür die Blaupause.

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DEASTRO – Moondagger (Ghostly/K7)

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Drogen können eine Menge anrichten. Das oder etwas ähnliches kommt einen in den Kopf, wenn man „Moondagger“ das erste Mal hört und dabei die Platte mit ihrem schrecklich abseitigen Artwork in Händen hält. Viele Musiker hatten nach einem gewissen Konsum Träume von Prinzen, Königreichen und bösen Mächten in einer Fantasiewelt, die einer Ölpfütze entsprungen scheint. Beim 22jährigen Randolph Chabot, der sich DEASTRO nennt, scheint sich keine Ausnahme zu bilden.

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LA ROUX – La Roux (Polydor / Universal)

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Elly Jackson ist 20. Na bitte. Der nächste junge Hüpfer, als Supertalent verschrien und von längst der Glaubwürdigkeit entfremdeten britischen Medienorganen als Hype durchgereicht. An uns weniger gut informierte und mittelmäßig gebildete Nachwuchskritiker und Konsumenten. Eigene Meinung bilden ist untersagt, hier wird bitteschön gefeiert und gelobt. Da spricht man schon im Beipackzettel zur Platte von der „ganz großen Show“ und dass „dem Elektro-Pop endlich wieder ein Sinn“ gegeben wird. Na ob sich diese Prophezeiungen bestätigen, bleibt zu bezweifeln.

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KASABIAN - West Ryder Pauper Lunatic Asylum (Sony BMG)

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Serge Pizzorno, Gitarrist von KASABIAN hatte sich ein klares Ziel gesetzt. Wieder angekommen im heimischen Leicester, nach zwei Alben und vier Jahren Tour wollte er etwas größeres erschaffen als nur das übliche dritte Album, an dem eine Rockband dieser Tage gemessen wird. Dir wird immer gesagt, dass du zehn Hit-Singles schreiben sollst, aber wir dachten uns, wir ignorieren das einfach und machen etwas viel Krasseres.“ Auf der vermeintlichen Höhe ihres Könnens präsentieren sich KASABIAN wiedereinmal als Gratwanderer zwischen Rock und Elektro.

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PALE - Extras: Demos/Outtakes/Mixe

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Abgesänge, Nachrufe, Lobpreisungen, wie oft werden diese für große Bands gemacht? Zu oft. Es ist an der Zeit auch einmal kleine Bands zu ehren. Ende Mai verabschiedete sich die Aachener Indieband PALE von seinen langjährigen und neuen Fans. Zuletzt führte es die fünf Jungs noch aufs Hamburger Indielabel Grand Hotel van Cleef. Ein furioses letztes Album erschien dort 2006 und ging im deutschen WM-Fieber leider völlig unter.

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ICH, ALEXANDER… – Von der Kunst aus Tränen Farbe zu machen und damit die Seele zu streichen

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In Herzberg ist die Hölle los… nicht! Herzberg scheint eher Provinzhölle zu sein, aus der man sich irgendwie in eine Parallelwelt retten muss. Wie sonst ist es zu erklären, dass ein so junger und talentierter Musiker wie Alex Günther nach diversen Bandprojekten und Stilwechseln so frisch und herrlich gravitationsfrei vor sich hinmusiziert. Bereits bei einem großen Bandwettbewerb mit einem Förderpreis bedacht, hat er nun sein zweites in Eigenregie und mit Allerweltssoftware daheim aufgenommenes Album mit dem unglaublich langen Titel „Von der Kunst aus Tränen Farbe zu machen und damit die Seele zu streichen“ vorgelegt.

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TELE - Jedes Tier (Tapete Records)
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„Waren die letzten Platten von Tele Fragen oder Aussagen, ist diese ein Tier […]“ So stimmt einen der Pressetext zum neuen TELE-Album ein. Überlegungen drängen sich auf: Ist da jetzt mehr Gitarre dabei? Oder Doublebass? Mutierte Frontmann Francesco Wilking zum Shouter? Weder noch. TELE klingen auf „Jedes Tier“ so sehr wie eh und je nach Parliament-Beschallung zum Frühstück und Katja Ebstein zum Kaffekränzchen. Fast schon schlagerhaftes Songwriting paart sich hier noch immer mit grandiosen Soulteppichen und den Lieblingslicks von George Clinton und Bootsy Collins.
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KILIANS – They Are Calling Your Name (Vertigo / Universal Records)

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Niemand hat ihnen den Gefallen getan. Der Aufforderung zum Mord an der Band, die groß auf dem Cover des Debütalbums „Kill The Kilians“ prangte, ist bisher keiner nachgekommen. Das ist vielleicht auch gut so. Denn die KILIANS haben etwas geschafft, was vielen Bands verwehrt bleibt. Das so schwere zweite Album ist entgegen der Prognosen vieler Kritiker gelungen. Ein Opfer musste es dann aber doch geben. Wer tanzen will, könnte es mit den neuen KILIANS schwer haben.

 

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KRISTOFER ÅSTRÖM – Sinkadus (Startracks/Tapete Records)

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Der traurige Schwede ist zurück. Angekommen irgendwo zwischen Solo-Meisterwerken wie „Loupita“ oder „A Northern Soul“ und alten FIRESIDE Momenten. Unter Mithilfe bekannter Kollegen hat es diesmal sogar verhältnismäßig lang gedauert. Früher kam Åström bereits nach 3 Wochen Alleingang mit der fertigen Platte zum Produzenten. Zwei Jahre lang hat Kristoffer Åström diesmal an seinem mittlerweile siebten Album gebastelt. 

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1984 – Open Jail (Weekender/Indigo)

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Strasbourg, diese mystische Stadt an der Deutsch-Französischen Grenze. Neue Keimzelle des minimalistischen Beat-Indiepops? Die Rakes sangen bereits von ihr, da war es nur eine Frage der Zeit, bis die erste hippe Band dem Elsaß entwächst und mittlerweile fast schon zu groß für die kleine Region wirkt. Und wie hip. Franzosen halt.

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THE PRECIOUS MINGS – Everytime I Sell A Record A Kitten Dies (Weekender/Indigo)

 

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Mit der Autokratie ist das so ne Sache. Menschen, die einen äußerst starken Drang nach Individualität und Selbstbestimmung haben, wie Boris Ming, der schweigsame und doch exstatische Keyboarder der britischen Combo CHIKINKI, können sich irgendwann nicht mehr halten und schaffen sich mangels eines Staates dann auch schonmal ein imaginäres Gefolge.

So spricht man denn auch hier nur von den Mings, einer Dynastie die mit Vasen nichts am Hut hat, aber trotzdem kostbar ist.

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ELBOW - The Seldom Seen Kid (Polydor/Universal)

 

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Meine Mutter hatte früher für mich immer viele gute Ratschläge parat. „Wenn de nüscht jutet zu sagn hast, sachste besser jarnix“, war einer davon. Nachdem ersten Durchhören der neuen ELBOW Platte kam mir eben dieser Ratschlag wieder in den Kopf. Das Album wusste zunächst mit Ausnahme der grandiosen Single „Grounds For Divorce“ mehr zu enttäuschen, denn zu überzeugen.

Nach einigen Tagen auf wohlwollender Bürorotation zündete die Platte dann doch. Und nun mit viel zu großer Verspätung kann ich meine neu entdeckte Begeisterung zum Ausdruck bringen.
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KRISTOFFER RAGNSTAM - Sweet Bills (Weekender/Indigo)
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Wenn man sich auf eines verlassen kann im Musikbusiness, dann das kein Jahr vergeht ohne mindestens einen hippen schwedischen Solokünstler. Bei Namen wie Jens Lekman, José Gonzalez oder Pelle Carlberg weiß die Indiejugend Bescheid. Denn Schweden machen ja immer noch, das muss man ihnen lassen, die beste Popmusik von allen. Und sie sind immer noch, das muss man ihnen lassen, die attraktivsten von allen Popmusikern. KRISTOFFER RAGNSTAM bildet da keine Ausnahme. Sein Aussehen scheint ihm nicht viel genützt zu haben, denn mit der Musik fing er laut eigener Aussage an, um Mädchen rumzukriegen. 
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GET CAPE. WEAR CAPE. FLY - Searching for the Hows and Whys (Inkubator/Soulfood Music)
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Für viele meiner Altersgenossen, mich eingeschlossen, ist es jedes Mal wie ein Stich ins Herz mit einer rostigen und schon stumpfen Laubsäge, wenn wir Musiker entdecken, die jünger, attraktiver und dann auch noch erfolgreicher sind, als man selbst. Sam Duckworth ist 21 und wuchs in Southend/Essex auf. Das allein sind schon zwei Gründe, auf ihn neidisch zu sein. Und dann kommt die Musik. Der unglaublich jugendlich rauhe, und doch poppige Sound seiner Songs klingt zunächst eher amerikanisch. Und doch kann etwas so frisches nur aus dem Kingdom kommen.

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KAIZERS ORCHESTRA - Maskineri (Kaizerecor/Rough Trade)
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Es ist schon erstaunlich, wieviel Charme die 5köpfige Band aus Norwegen, namentlich KAIZERS ORCHESTRA versprüht. Dass da oben in Bergen eine derart gute Laune herrscht, erscheint auch nach dem vierten Album noch rätselhaft. Aber sicher, wer würde eine dreimonatige Nacht nicht zum Feiern nutzen. „Maskineri“, das neue Album wird von einem Xylophon im Song „Moment“ eingeleitet. Es passt zum unverständlichen Gesang, hinter dem Sänger Janove Ottensen auch schon mal seine Probleme mit dem Postsystem versteckte, dass sich hier eine fantastische Stimmung ausbreitet. 

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HOME OF THE LAME - Sing What You Know (Grand Hotel Van Cleef/Indigo)
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Mittwochs. Draußen ist es kalt und typisch hamburg-februarig. Jede Sekunde könnte es anfangen zu Schneeregnen. Macht es nicht. Nicht mal der Schneeregen mag an so einem Abend raus.

Zwischen Büroschluss und Abendessen am anderen Ende der Stadt genehmigt man sich nochmal ein kostenloses Konzert. Eines von so vielen, die der Hamburger Plattenladen Michelle Records in seinem Schaufenster veranstaltet. Es spielt auf: der zur Band erwachsene HOTL.

 

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SIR SIMON - Battle (Strangeways/Indigo)
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In der offiziellen Presseinfo wird einem erzählt vom zurückgezogenen, vor Problemen zurückscheuenden Simon Frontzek, der Ende 2004 anfing, an einer Platte zu arbeiten. „Im Hinterhof passierte recht wenig und das Erdgeschoss der Berliner Mietskaserne war auch um 3 Uhr nachts noch hell erleuchtet. Hinter den Vorhängen ließ der bebrillte Typ hier allmählich etwas entstehen, das in erster Linie nicht nach außen konzipiert und damit so vollkommen schön und zweckfrei war. Musik um der Musik willen! Einfach mal machen, der Rest wird sich schon wieder zurecht laufen.“

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SIVA - The Story Is Complete, But I Think we've lost the Book (Devilduck/Indigo)
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So ist das als Promoter. Du verrichtest Tag für Tag deinen Telefondienst und hörst irgendwann mal in die Radiosendungen rein, für deren musikalische Gestaltung du dich mitverantwortlich fühlen darfst. Und dann lädt die Stimme, mit der du einmal wöchentlich Kontakt hast, eine dir völlig unbekannte Band ins Studio ein. Junge Berliner Musiker spielen da also zwei, drei Akustikstücke. Und du kannst erstmal nicht weitertelefonieren. Maulsperre. Der Kiefer ist ausgerenkt. 

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LICHTER - Lichter (LOOB Musik)
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Wo kommen die denn her? LICHTER sind eine dieser Bands, bei der man das gerne genau wissen möchte. Die Stadt ist hier allerdings erstmal Nebensache. Interessant ist das Label. LoobMusik ist die Heimat von Delbo und Klez.E und genau da muss man LICHTER einordnen. Kann man nur nicht. Tobias Siebert hat nicht nur in so ziemlich jeder neuen deutschsprachigen Band die Finger drin. Nein, er ist die Band. Der Timbaland des deutschen Alternative Pop.

 

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THE ENEMY - We´ll Live And Die In These Towns (Wmi/Warner )
the_enemy_well_live_and_die_in_these_towns Der gute alte englische Freund Mister Hype…Da ist er also mal wieder. Pünktlich wie letzten Monat. Und den vorherigen und…aber Moment, ich breche das mal gleich wieder ab…dieses Gemecker über die Hypemaschinerie seitens NME & Konsorten ist ja noch viel schlimmer als das vermeintlich so arge Problem. Freuen wir uns lieber über Zeiten voller ordentlicher Gitarrenmusik (auch wenn so ein Satz gefährlich nach Thomas Gottschalk klingt…). Und dass nicht jedes Debütalbum die Welt erobern kann bzw. wird, sollte eh jedem halbwegs rational denkendem Menschen klar sein.
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INTERPOL - Our Love To Admire (Capitol/EMI) 
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Eine kurze Rückblende: Sommer 2002, eine New Yorker Band namens Interpol veröffentlich ihr Debüt „Turn On The Bright Lights“, und schütteln mal eben ein Meisterwerk aus den schwarzen Hemdärmeln. Aus den Boxten der begeisterten Indie-Welt klang düstere, hypnotisierende Gitarrenmusik, die an Bands wie The Chameleons, Kitchens Of Distinction oder auch an Joy Division erinnerte. Die Platte bot zwar keine große Stil-Vielfalt, wirkte dafür aber auf so wunderbare Weise in sich geschlossen, dass es einen die Sprache verschlug. Wave-Rock wäre eine mögliche Bezeichnung für Interpols Musik, Post-Punk eine andere.

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SHOUT OUT LOUDS - Our Ill Wills (Haldern Pop/Cargo Records)
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“So I heard it´s no good to run, but it feels so much better now that it´s done” aus dem Song “Tonight I´ll Have To Leave It” ist die zutreffendste Aussage, die die SHOUT OUT LOUDS zu der Thematik des schwierigen zweiten Albums machen konnten. 2 Jahre nach dem überwältigenden Erfolg ihres Debüts “Howl Howl Gaff Gaff” gingen die Schweden mit doppelt abgesichertem Boden an die Veröffentlichung des zweiten Albums, holte man sich doch Björn, von der ebenfalls schwedischen Band PETER, BJÖRN & JOHN als Produzent ins Boot.

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ARCTIC MONKEYS - Favourite Worst Nightmare (Domino/Rough Trade) 

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Was wurde nicht alles über die ARCTIC MONKEYS berichtet, erste Band der My-Space-Generation etc. Das soll jetzt gar nicht weiter aufgerollt werden. Betrachten wir lieber, nun mit einigem Abstand, das Debüt. Trotz des ganzen Trubels und der aufgestellten Verkaufsrekorde bleibt nach anderthalb Jahren die Erkenntnis, dass „Whatever people say I am, that's what I'm not“ schon ein ziemlich gutes Album war. 
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MANIC STREET PREACHERS – Send Away The Tigers (Red Ink/Rough Trade)

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Hardrock meets Britpop!
Nach jeweils einem Soloalbum von James Dean Bradfield und Nicky Wire bringen die MANIC STREET PREACHERS nun, nach 3 Jahren ihr 8tes Studioalbum “Send Away The Tigers” raus. Es ist schon ein merkwürdiger musikalischer Werdegang, den die werten Herren mit der Zeit einschlugen, von einem punkigen Rock zu Anfang über Britpop zu Meanstreampop und zurück zu gitarrenlastigen Popsongs mit Hardrock Unterklang. 
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BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB - Baby 81 (Island/Universal)

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What You Wanted

Es gibt diese Bands, bei denen ist man als geneigter Musikliebhaber so verdammt hin und her gerissen. Auf der einen Seite gönnt man ihnen, da sie schlicht grandios sind, jeden (finanziellen) Erfolg der Welt. Andererseits will man sie dann doch irgendwie für sich behalten.   

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BROMHEADS JACKET – Dits from the Commuter Belt (Vital/Rough Trade)

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Manche Stimmen behaupten sie seien genau wie die ARCTIC MONKEYS und haben einen schlechten Zeitpunkt erwischt ihr Debütalbum „Dits from the Computerbelt“ rauszubringen, doch meiner Meinung nach haben sie genau den richtigen Zeitpunkt gewählt, denn so zeigen sie den ARCTIC MONKEYS erst mal wie es richtig geht. Die Rede ist von den BROMHEADS JACKET, welche zwar genau wie MILBURN und die ARCTIC MONKEYS aus Sheffield kommen, aber nicht dort her stammen.

 

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THE VIEW – Hats off to the buskers (Red Ink/Rough Trade)

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Und wieder wurde eine Band zu den Presslieblingen Englands, allen voran des NME´s ernannt. Die Rede ist von „The View“, 4 Jungs aus dem schottischen Städtchen Dundee. Wo der Name letztlich herkommt, ob aus dem bekanntesten Pub oder einem Hotel der Stadt, dass bleibt vermutlich vorerst geheim. Was aber nicht geheim bleibt, ist die Tatsache, dass die Jungs, mit ihrem Debütalbum „Hats off to the buskers“ die Spitze der englischen Charts stürmten.

 

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THE DOORS - Best of (40th Anniversary) (Rhino/Warner)

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Und wieder ist es soweit, eine neue CD-Compilation zu den Doors. Das könnte man jedenfalls denken, aber ganz so einfach ist es doch nicht. 40 Jahre nach Erscheinen des Debütalbums, der 1965 gegründeten Band feiert man mit der CD-Zusammenstellung ein Jubiläum. Die CD umfasst 20 Songs ausgewählt aus den insgesamt acht Doors-Alben, welche die Band zwischen 1967 – 1978 herausbrachte.

 

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JOHNNY CASH - Ring Of Fire: The Legend of Johnny Cash Vol. 2 (Mercury/Universal)

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Als Johnny Cash im Alter von 71 Jahren an Lungenversagen starb, rechnete jeder damit, dass diese Legende vermarktet wird, aber sicher hat keiner mit den Ausmaßen dieser Vermarktung gerechnet.

Folglich wurde der Musik-Markt mit Compilations von Johnny Cashs unveröffentlichten Songs und zahlreichen Best-Ofs überschwämmt. Dann erschien 2005 der biografische Film „Walk the Line“ und im Zuge dessen, gleichzeitig die CD „Ring of fire: The Legend of Johnny Cash“.

 

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KAISER CHIEFS - Yours truly, angry mob (Polydor/Universal)

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Und wieder präsentieren uns die Kaiser Chiefs ein “Auffangbecken für Betrunkene”, aber nicht das feucht, fröhliche, sondern eher die Ankunft in der Ausnüchterungszelle. Wer die Kaiser Chiefs sind, muss ich wohl weniger erklären, dass haben die 5 Leedser Jungs mit ihrem Debütalbum „Employment“ im Jahr 2005 selber gemacht. Gegröle, Hooklines, ein hüpfender und total durchgeknallter Frontmann, all das gab die Mischung, die Fußballstadien singen ließ und ein ganzes Bierzelt schunkeln.

 

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MUTE MATH - Mute Math (Teleprompt/Warner)

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Ruhig bleiben, Baby!  Es ist nicht leicht, eine objektive Kritik zu einem Album zu schreiben, dass einen vollends wegbläst. Ich werde es am Beispiel MUTE MATHs trotzdem versuchen. Mit dem stark nach Drumcomputer klingenden Intro „Collapse“ bereiten MUTE MATH auf ihren Stil vor. Dann kommt die Überraschung: Das Gitarrenriff von „Typical“ bläst einem das Stirnrunzeln aus dem Gesicht. Paul Meany, Tastenfreund und Sänger, der sich auf Konzerten gerne mal zum Handstand auf seiner Orgel hinreißen lässt, fegt mit seiner Stimme und ordentlich Hall über das selbstbetitelte Debütalbum der Amis. 
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THE BLOOD ARM - Lie Lover Lie (Warner)

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Nicht einfach nur der neueste Scheiß!
Die ersten Töne dieser Platte klingen verdammt nach der letzten WHITE STRIPES Scheibe. In der Tat ist ein gewisser Soul in den Songs nicht zu verleugnen, beim Durchören von „Lie Lover Lie“, dessen Cover-Artwork irgendwo zwischen Pop-Art und der aus Sin City bekannten Comic-Ästhetik liegt. Mit „Stay Put!“ eröffnet die Combo um Sänger und Songwriter Nathaniel Fregoso, der alle Songs aus Enttäuschung über sein vorangegangenes Projekt im Alleingang zurückgezogen in seinem Kämmerlein geschrieben haben soll, ihr Album. Aber wie!? 
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THE FRATELLIS - Costello Music (Island/Universal)

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THE FRATELLIS, ein schottisches Trio, angeblich benannt nach dem Mädchennamen der Mutter von Barry. Bekannt wurden sie weitab vom Medienhype. Doch das änderte sich als das Album in England auf Platz 2 schoss und die drei, die doch irgendwie an ihre Namensvetter aus dem Film GOONIES erinnern, zu absoluten Presselieblingen machte. Ihr Debütalbum „Costello Music“ enthält 13 Songs, rasante und schnelle Hits, die leicht mitsingbar sind und einen eingängigen Sound, der nach einem rasanten Tanzbein verlangt, haben. Vorab: es gibt nur einen Punkt der zu kritisieren ist bevor ich ein Loblied singe, die Hits „Gutterati“ und „Cigarello“ unlängst den frühen Fans bekannt, fehlen auf dem Album. 
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THE GOOD, THE BAD & THE QUEEN - s/t (EMI)

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Die Band die eigentlich keinen Namen hat und deswegen nach dem Albumtitel gerufen wird wurde von Damon Albarn (BLUR, GORILLAZ) gegründet. Diese Band, die eigentlich keine sein sollte, sondern nur DAMONs erste Soloplatte unterstützen sollte, kann man getrost eine Supergoup nennen. Bestehend aus Bassist PAUL SIMMEON (THE CLASH), Gitarrist SIMON TONG (THE VERVE, BLUR) und Drummer TONY ALLEN (der bekannteste Drummer Afrikas) verbinden die 4 Bandmitglieder Punkrock, Britpop und Afrobeat. Man konnte erahnen was das für Musik wird, rauskam jedoch genau das Gegenteil, eine ruhige Geschichtsträchtige Platte. 
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JET - Shine On (Atlantic / Warner)

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3 Jahre nach der Erscheinung ihres ersten Albums erscheint nun das zweite Album „Shine on“ der australischen Rockband JET. Nach wie vor bleibt JET dem Garagenrock treu, schlägt jedoch diesmal durchaus ruhigere Töne an. Die erste Single „Put your money where your mouth is“ erfreut alle Fans der alten Singles „Are you gonna be my girl“ und „Cold hard bitch“, klingt sie doch wie die perfekte Mischung aus beiden. Dem alten Sound bleibt auch das Lied „Stand up“ treu, anders als der Song „Eleanor“, der stark an BEATLES Melodien erinnert. 
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OASIS - Stop The Clocks (Sony BMG)

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Die Trackzusammenstellung dieser Kompilation ist eher fragwürdig. Nicht alle Singles finden ihren Platz auf dieser Best Of, denn Noel Gallagher hat bewusst darauf verzichtet um mehr B-Seiten einfließen zu lassen. Wichtig ist zu wissen, dass OASIS ihren Vertrag mit Sony BMG erfüllt haben und nun Labeltechnisch andere Wege einschlagen. Da Sony allerdings die Rechte an den Songs behält und noch einen letzten Verdienst an den treuen OASIS Fans machen wollte, entstand der Plan eine Greatest Hits herauszubringen. 
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ALKALINE TRIO – This Addiction (Hassle Records)
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Das Trio ist zurück. Eines muss man ehrlicherweise mal ansprechen; so suizidal und morbide wie sich die 3 Kalifornier zeit ihres Bestehens gegeben haben, so vehement halten sie ihre Band am Leben und geben ihren Liveauftritten eine schier unglaubliche Lebendigkeit. Nun also mit „This Addcition“ Album Nummer 7, an das nach dem so positiven wie ausgereiften gerade mal 2 Jahre alten Vorgänger „Agony & Irony“ einige Anforderungen gestellt wurden.

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Concerts

 


 

 


OASIS - "Dig Out Your Soul"-Tour 2008/2009

 

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19.08.2008: seit 12 Stunden stehe ich nun hier vor dem Kölner Gloria. In einer Stunde werden die Tickets für das OASIS Konzert im Kölner Gloria verkauft. Wäre die Schlange nicht mindestens 200 Meter lang würde ich nicht glauben, dass sie in einem so kleinen Club vor 600-700 Leuten auftreten werden. Da die Karten nur heute und nur um 12 Uhr verkauft werden und dazu auch nur 250 Stück von 600-700 Stück und das auch noch personalisiert (das heißt mit Personalausweispflicht und Namen auf dem Ticket) – mit nur einer Karte pro Person, stehe ich nun seit gestern Nacht hier.

 

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KLAXONS - 15.11.2007 Köln, Gloria Theater

 

klaxonsFoto: Pressefoto

Ich habe das Gefühl, dass alle röhrenhosenbestückten Indiehörer schon da sind, als ich am Donnerstag Abend das Gloria erreiche. Der Tourbus steht direkt vor der Tür, wie das bei solch kleinen Venues wie dem Gloria oder dem Prime Club üblich zu sein scheint. Die Meute ist schon drin. Ich hatte verdrängt, dass Garderobe und WC hier im Keller sind. Allerdings erinnere ich mich schlagartig daran, als ich mich von der Eingangsschlange direkt in die nächste Reihe stellen kann, die von dort etwa 100 Meter lang in den Keller führt. Derweil kann ich wenigstens in Ruhe das restliche Publikum begucken: Viele enge Hosen, viele Lippenpiercings. Aber nicht ausschließlich junge Leute.

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KAISER CHIEFS - 05.11.2007 Köln, E-Werk

  kaiserchiefs Foto: Pressefoto 

 

„…See Kaiser Chiefs spinning round and round…“ (THE CURE – Friday I´m in love) … Monday I´m in love.
 

Die KAISER CHIEFS kommen ein drittes Mal nach Köln und auch wenn das Konzert vom Palladium ins E-Werk verlegt wurde, war Peanut im Interview frohen Mutes. Schon da erwähnte er die Fans, die auch diesmal tatsächlich nachmittags vor der Tür standen, um die besten Plätze zu ergattern.

 

 

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Kleine Männer, große Show?
Am 5. November gaben sich THE FILMS die Ehre, für die rheinischen Musikinteressierten zu spielen. Letztes Jahr hatte man sie in Deutschland als Vorband von THE KOOKS sehen können. Nun sind sie als Hauptact wieder da gewesen.

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maximoparkFoto: Pressefoto 

Das Kölner Konzert der aktuellen MAXIMO PARK-Tour zum zweiten Album „Our Earthly Pleasures“ war schon Wochen vorher mit Spannung erwartet und im Vorfeld sogar noch vom E-Werk ins größere Palladium verlegt worden, das schließlich restlos ausverkauft war. Die ständige Radio- und Musikfernsehpräsenz der Singles, vor allem „Books From Boxes“ hatte außerdem dafür gesorgt, dass sich an diesem Abend ein weitaus jüngeres und gemischteres Publikum versammelt, als noch bei den vergangenen MAXIMO PARK -Shows. Punkt 21 Uhr dann der Auftritt Paul Smiths und seiner Band, die im Vergleich zu der extrovertierten Art ihres Sängers fast schon zur Nebensache wird. In knallengem schwarz-rotem Outfit und dem obligatorischen Hut schmeißt dieser sich auf die Bühne um den Abend mit dem zackigen „The Coast Is Always Changing“ zu beginnen.

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tocotronic
Foto: Pressefoto
Es ist mal wieder so weit:Nach Erscheinen Ihres hochgelobten Albums "Kapitulation" starten TOCOTRONIC ihre obligatorische Herbsttour. Zu unserer großen Freude findet der erste Auftritt in Köln statt, und wir sind natürlich dabei! Obwohl das Konzert nicht ganz ausverkauft ist, betreten wir um 20 Uhr einen bereits mehr als gut gefüllten Konzertsaal. Wir entscheiden uns noch schnell für eins der vielfachen Kaltgetränke-Angebote und machen uns dann auf in die Menge.
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Zugegeben, monatlicher Vorfreude wich etwas Skepsis als man die Tore des Schlachthofs in Karlsruhe sieht. Hier also soll es stattfinden ? Die 2. Runde Fest van Cleef. Aber zum Glück hält der Eilzug nicht an diesem Ort und man bekommt noch etwas Zeit sich auf den Ort des Spektakels einzustellen. Drinnen das erfreuliche Bild aus dem Vorjahr. Torwandschiessen für Amnesty, Simon am Merchandise Stand, sogar ein Kicker wird gesichtet. Alle Mann raus aus dem Bus, Klassenfahrt nach Karlsruhe.

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qotsa
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„Everybody knows, you dance like you fuck!“

Donnerstagabend, Köln-Mülheim. Nach einem verregneten Tag kommt pünktlich zum Konzertbeginn noch einmal die Sonne hervor und wärmt denen, die noch sehnsüchtig vor dem Kölner E-Werk stehen und auf letzte Karten für das QUEENS OF THE STONE AGE - Konzert hoffen, den Schädel, während drinnen bereits die Fans der Band ungeduldig mit den Füßen scharren.
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arcticmonkeys
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Arctic Konzert klappt, da ist an der Abendkasse ein Ticket hinterlegt…“ steht da in der SMS von Popzine-Kollegin Annette. In zwei Tagen geht es also in den Stadtpark, die ARCTIC MONKEYS anschauen. Was eigentlich ein Grund zum Jubel wäre lässt mich heute stark gemischte Gefühle zurück, die Vorfreude hält sich in überschaubaren Grenzen, wofür es zwei Gründe (bzw. die Kombination dieser zwei Gründe) gibt: Erstens, für alle Unwissenden, Stadtpark = Open Air Bühne. Zweitens, es hat seit gefühlten 96 Stunden geregnet, ohne Pause, dafür einhergehend mit sanften Orkanböen…optimale Bedingungen also für ein Konzert im Freien… 
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Es ist heiß an diesem Montagabend in Köln, und um kurz vor 21 Uhr fängt es gerade einmal an zu dämmern. In Grüppchen bevölkern meist schwarz gekleidete Menschen die paar Meter Gehsteig zwischen Dönerbude und Kiosk rings um den Prime Club und stimmen sich mit diversen Kaltgetränken auf den bevorstehenden Konzertabend ein. Selten hat es mich in letzter Zeit hier hin verschlagen, pilgert man dieser Tage zu Indie-Konzerten doch hauptsächlich auf die andere Rheinseite oder nach Ehrenfeld. 
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sslybyFoto: Pressefoto
Zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass SOMEONE STILL LOVES YOU BORIS YELTSIN, ein Quartett aus Springfield, Missouri, auf eigene Faust ihr Debütalbum „Broom“ veröffentlicht haben: ein kleines, aber feines Popalbum voller Melodien und Harmonien, die nicht nur den Beach Boys glatt das Wasser reichen könnten und den Vieren ohne Hilfe einer Plattenfirma bereits eine beachtliche Fangemeinde eingebracht hat. Durch den Erfolg ihres Songs „Oregon Girl“ in der Fernsehserie „O.C., California“ im letzten Jahr zu einem Plattenvertrag bei Polyvinyl Records gelangt, wurde das Album dann im Herbst letzten Jahres neu veröffentlicht, und nun endlich folgte die erste Europa-Tour durch Deutschland, England und die Niederlande. 
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Große Erwartungen lasten auf diesem Abend. Fast zwei Jahre ist es nun schon her, dass INTERPOL im Sommer 2005 das letzte Mal auf deutschen Bühnen zu sehen waren. Seitdem beschränkten sich Neuigkeiten über die Band hauptsächlich auf Trennungsgerüchte. Doch vor einigen Wochen konnte man endlich aufatmen: Diverse Live-Daten wurden bestätigt und kurz darauf ging mit „The Heinrich Maneuver“ bereits die erste Single vom neuen Album „Our Love To Admire“, das im Juli bei Capitol/EMI erscheint, an den Start. Obwohl die New Yorker musikalisch ihrem Stil treu geblieben sind, beschreiten sie damit zumindest optisch neue Wege. 
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turbonegro
Foto: Pressefoto

Jeans, Schminke und Erektionen: TURBONEGRO in der Live Music Hall.

Was bekommt man, wenn man sechs seltsam kostümierte Männer zum Konzert bittet, sie einen sehr eingängigen Mix aus Punkrock, Rock’n’Roll und vielen mitgröltauglichen Texten über homosexuellen Geschlechtsverkehr spielen lässt und dazu zighundert Fans in Jeansjacken steckt, ihnen ein Bier in die Hand drückt und sie vor die Bühne verpflanzt? Richtig, ein verdammt gutes Konzert von TURBONEGRO in der Kölner Live Music Hall. 
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therakes
Hach ja, der Prime Club in Köln ist schon eine Sache für sich. Wenn man weiß, dass ein Konzert in dieser Location ausverkauft ist, kann einem eigentlich binnen einer halben Sekunde klar sein, dass der anstehende Abend aus mehreren Gründen nicht wirklich angenehm werden wird. Egal wo, man steht immer im Weg, die Luft ist schon vor Konzertbeginn zum Schneiden dick und jeder Gang zur Bar gestaltet sich als Lebensaufgabe. Man kann also schon sagen, dass THE RAKES eine wirklich gute Show abzuliefern haben, um diese Unannehmlichkeiten wieder herauszuholen. 
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theotherslogo
Anders als im letzten Jahr hat die Britishmusicweek ihren Focus von Berlin auch auf die drei anderen deutschen Metropolen demokratisiert. In Köln, Hamburg und München ist zu den selben Tagen in rotierender Zusammensetzung das nahezu selbe Line-Up zu begutachten. Ähnlich wie bei dem gesamten Festival mischt sich auch an diesem Abend altbewährtes (THE OTHERS) mit Nachwuchs (THE WOMBATS) und den aktuellen Durchstartern (PIGEON DETECTIVES). 
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Nachdem die vier Kalifornier der COLD WAR KIDS vom britischen NME im Vorfeld bereits zur besten amerikanischen Band dieser Tage gekürt worden waren, wurde das erste Konzert der aktuellen Deutschland-Tour im Kölner Gebäude 9 mit Spannung erwartet. Als Vorband von CLAP YOUR HANDS SAY YEAH! hatten sie sich ja schon im Februar als exzellente Live-Band einen Namen gemacht. Diese recht hohen Erwartungen galt es damit zu erfüllen. 
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Ja, ist denn schon wieder Halloween?

Jaja, Frauen und die Orientierung... Durch widrige Umstände (Autofahren in Köln? Vergiss es!) und vergebliche Parkplatzsuche am Stollwerck komme ich viel zu spät und bekomme grade noch die letzten paar Songs von den Sohodolls, einer Elektro-Glam-Kapelle aus London mit. Und was die da so abliefern ist ganz ansehnlich. Das Ganze erinnert an eine Mischung aus bekannten Komponenten. Der Keyboarder lässt mich mit seinem Outfit und seiner Frisur vermuten, dass ich aus Versehen auf dem THE HORRORS Konzert gelandet bin (War das nicht erst morgen?), die Sängerin, die die männlichen Zuschauer mit ihrem Aussehen und ihrer Ausstrahlung gekonnt um den kleinen Finger wickelt, hat ein Stimmchen wie KYLIE MINOGUE, das in seinem krassen Gegensatz zur Musik den Songs eine interessante Komponente verleiht.

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„I lay down some fucking hits”

Der Andrang war frustrierend, schien sich doch kaum etwas beim Kartenverkauf getan zu haben. Weiß man über die Qualität dieser Band aus L.A allerdings bescheid, ärgert es einen umso mehr, dass das Gebäude9 nur zu einem Drittel gefüllt werden konnte.

THE BLOOD ARM, eine 4 köpfige Band, mit chaotischer Biografie und phantastischer Musik. Eine Mischung aus Indie, Britpop, Groove und in keinerweise vergleichbar mit irgendeiner anderen Band, die zwischen 2004 und 2007 aus dem Nichts angespült wurde.

Im Februar kam endlich auch in Deutschland das Album „Lie Lover Lie“ heraus und auch in Musikzeitschriften wurde gerne ein Song auf die beiliegende CD gepackt. 
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MAXIMO PARK - 09.04.2007 Bochum, Zeche



“Write a review? Well, how objective can I be?”

Der Pott kocht, um genau zu sein die Zeche in Bochum. Fand man sich vor- und nachmittags vielleicht noch in selig-nichtstuerischer Feiertagsstimmung mit schlechtem Fernsehprogramm, viel zu viel Essen und nervigen Verwandtschaftsbesuchen wieder, wird dem glücklichen Kartenbesitzer ab 22.30 Uhr ein Kontrastprogramm der ersten Güte geboten. MAXIMO PARK aus Newcastle haben es sich nämlich zum Auftrag gemacht, uns noch ein richtig dickes Ei ins Osternest zu legen. 
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WOLKE - 09.04.2007 Kiel, Blauer Engel


Manchmal kann ein Konzert ein Kampf sein. Das Kölner Duo WOLKE mussten am Montag in Kiel um die, zweifelsohne angebrachte, Anerkennung kämpfen. Als „Waffen“ dienten ihnen hierzu ein Keyboard, ein Bass, die elektrisierende Stimme des Sängers Oliver Minck und dessen charismatisches Auftreten. 
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JOHN CALE - 22.02.2007 Berlin, Postbahnhof

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Foto: Pressefoto 

Manchmal kann einem schon Angst und Bang werden, vor Augen geführt, mit welchen Menschen man sich freiwillig in einen Raum für zwei Stunden schließen lässt. Nichts gegen das Älterwerden (dem entkommt man ja bekanntlich nicht so einfach). Aber es ist schon ein komisches Gefühl mit Ende 30 einer der Benjamine im ausverkauftem Postbahnhof zu sein.

Dementsprechend früh beginnt das Konzert dann auch schon um kurz nach 20 Uhr. Geraucht werden darf auch nicht. Warum denn auch? Ist ja was für jugendlich Leichtsinnige. 
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Dúné – 01.04.2007 Köln, MTC


Dúné [gesprochen: Dü-nee], bei dem Namen denkt doch jeder an den Wüstenplaneten des Science Fiction Klassiker aus dem Jahre 1984. Hierbei handelt es sich aber um eine junge hoffnungsvolle dänische Band und nicht um eben diesen trostlosen und grausamen Wüstenplaneten. Die Band, bestehend aus sieben (!) Mitgliedern, gab gestern Abend ein Stelldichein im Kölner MTC vor einem relativ überschaubaren Publikum. Etwa 50 Personen verirrten sich am Sonntagabend in den kleinen Kellerclub, diese sollten aber auf ihre Kosten kommen. 
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Das Konzert der Chicagoer Band FALL OUT BOY war schon Stunden vor Beginn gut besucht. Gemeint ist eine Menge von jungen, meist weiblichen Teenies, die Stunden vor der Halle ausharrten, um in den ersten Reihen zu stehen.

Seit dem 02.03.2007 steht das neue Album „Infinity on High“ in den Plattenläden, welches als viertes Album in Amerika gleich den 2ten Platz der Billboard Charts stürmte. Doch auch hierzulande schaffen sich FALL OUT BOY, die einstmals aus einer tiefen Freundschaft gegründet wurden, eine große Fangemeinde. 
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Movies


PET SHOP BOYS - Cubism In Concert (Warner)

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Nicht nur die Deutschlandkonzerte, sondern auch die neu erschienene DVD sind Grund genug die PET SHOP BOYS dieses Jahr ins Blickfeld des Interesses zu rücken! Vermutlich wussten Neil Tennant und Chris Lowe 1984 als sie sich zufällig trafen und die Synthesizerlastige Band PET SHOP BOYS gründeten noch nicht, dass sie einmal stolze 22 Alben und 14 DVD/Videos produzieren würden. Doch abzusehen war es ja irgendwie schon, wenn man bedenkt, dass sie nicht nur selber Musik schreiben, sondern auch andere Musiker produzieren und große Filmmusik machen.

 

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THE CURE - Festival 2005 DVD (Suretone/Geffen)

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Wer THE CURE sind muss ich wohl kaum erklären, beeinflussen sie doch seit 1977 die Independent Charts der Insel und später die der ganzen Welt.

An Robert Smith ist nach wie vor alles unverändert, er trägt weiterhin schwarzes zerzaustes Haar und ist dauergeschminkt. Neu oder wie man es nimmt alt ist die Rückkehr von Porl Thompson.

 

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OASIS - Lord Don´t Slow Me Down (Black Dog Films)

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Foto: Pressefoto

"Lord don´t slow me down" ist ein Tourfilm der nur in ausgewählten Kinos gezeigt wurde (und das nenne man gutes Marketing – genau zum Start der Best Of - Stop The Clocks).

Hier in Deutschland wurde der Film in Berlin, Hamburg und München gezeigt und zu meinem entsetzen waren die Kinos nur halbvoll, passend zur Tour 2005, in der sie in 2/3 gefüllten Hallen spielten.

 

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