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OASIS - "Dig Out Your Soul"-Tour 2008/2009

 

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19.08.2008: seit 12 Stunden stehe ich nun hier vor dem Kölner Gloria. In einer Stunde werden die Tickets für das OASIS Konzert im Kölner Gloria verkauft. Wäre die Schlange nicht mindestens 200 Meter lang würde ich nicht glauben, dass sie in einem so kleinen Club vor 600-700 Leuten auftreten werden. Da die Karten nur heute und nur um 12 Uhr verkauft werden und dazu auch nur 250 Stück von 600-700 Stück und das auch noch personalisiert (das heißt mit Personalausweispflicht und Namen auf dem Ticket) – mit nur einer Karte pro Person, stehe ich nun seit gestern Nacht hier.

 

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KLAXONS - 15.11.2007 Köln, Gloria Theater

 

klaxonsFoto: Pressefoto

Ich habe das Gefühl, dass alle röhrenhosenbestückten Indiehörer schon da sind, als ich am Donnerstag Abend das Gloria erreiche. Der Tourbus steht direkt vor der Tür, wie das bei solch kleinen Venues wie dem Gloria oder dem Prime Club üblich zu sein scheint. Die Meute ist schon drin. Ich hatte verdrängt, dass Garderobe und WC hier im Keller sind. Allerdings erinnere ich mich schlagartig daran, als ich mich von der Eingangsschlange direkt in die nächste Reihe stellen kann, die von dort etwa 100 Meter lang in den Keller führt. Derweil kann ich wenigstens in Ruhe das restliche Publikum begucken: Viele enge Hosen, viele Lippenpiercings. Aber nicht ausschließlich junge Leute.

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KAISER CHIEFS - 05.11.2007 Köln, E-Werk

  kaiserchiefs Foto: Pressefoto 

 

„…See Kaiser Chiefs spinning round and round…“ (THE CURE – Friday I´m in love) … Monday I´m in love.
 

Die KAISER CHIEFS kommen ein drittes Mal nach Köln und auch wenn das Konzert vom Palladium ins E-Werk verlegt wurde, war Peanut im Interview frohen Mutes. Schon da erwähnte er die Fans, die auch diesmal tatsächlich nachmittags vor der Tür standen, um die besten Plätze zu ergattern.

 

 

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thefilmsFoto: Pressefoto

Kleine Männer, große Show?
Am 5. November gaben sich THE FILMS die Ehre, für die rheinischen Musikinteressierten zu spielen. Letztes Jahr hatte man sie in Deutschland als Vorband von THE KOOKS sehen können. Nun sind sie als Hauptact wieder da gewesen.

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maximoparkFoto: Pressefoto 

Das Kölner Konzert der aktuellen MAXIMO PARK-Tour zum zweiten Album „Our Earthly Pleasures“ war schon Wochen vorher mit Spannung erwartet und im Vorfeld sogar noch vom E-Werk ins größere Palladium verlegt worden, das schließlich restlos ausverkauft war. Die ständige Radio- und Musikfernsehpräsenz der Singles, vor allem „Books From Boxes“ hatte außerdem dafür gesorgt, dass sich an diesem Abend ein weitaus jüngeres und gemischteres Publikum versammelt, als noch bei den vergangenen MAXIMO PARK -Shows. Punkt 21 Uhr dann der Auftritt Paul Smiths und seiner Band, die im Vergleich zu der extrovertierten Art ihres Sängers fast schon zur Nebensache wird. In knallengem schwarz-rotem Outfit und dem obligatorischen Hut schmeißt dieser sich auf die Bühne um den Abend mit dem zackigen „The Coast Is Always Changing“ zu beginnen.

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tocotronic
Foto: Pressefoto
Es ist mal wieder so weit:Nach Erscheinen Ihres hochgelobten Albums "Kapitulation" starten TOCOTRONIC ihre obligatorische Herbsttour. Zu unserer großen Freude findet der erste Auftritt in Köln statt, und wir sind natürlich dabei! Obwohl das Konzert nicht ganz ausverkauft ist, betreten wir um 20 Uhr einen bereits mehr als gut gefüllten Konzertsaal. Wir entscheiden uns noch schnell für eins der vielfachen Kaltgetränke-Angebote und machen uns dann auf in die Menge.
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Zugegeben, monatlicher Vorfreude wich etwas Skepsis als man die Tore des Schlachthofs in Karlsruhe sieht. Hier also soll es stattfinden ? Die 2. Runde Fest van Cleef. Aber zum Glück hält der Eilzug nicht an diesem Ort und man bekommt noch etwas Zeit sich auf den Ort des Spektakels einzustellen. Drinnen das erfreuliche Bild aus dem Vorjahr. Torwandschiessen für Amnesty, Simon am Merchandise Stand, sogar ein Kicker wird gesichtet. Alle Mann raus aus dem Bus, Klassenfahrt nach Karlsruhe.

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qotsa
Foto: Pressefoto
„Everybody knows, you dance like you fuck!“

Donnerstagabend, Köln-Mülheim. Nach einem verregneten Tag kommt pünktlich zum Konzertbeginn noch einmal die Sonne hervor und wärmt denen, die noch sehnsüchtig vor dem Kölner E-Werk stehen und auf letzte Karten für das QUEENS OF THE STONE AGE - Konzert hoffen, den Schädel, während drinnen bereits die Fans der Band ungeduldig mit den Füßen scharren.
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arcticmonkeys
Foto: Pressefoto
Arctic Konzert klappt, da ist an der Abendkasse ein Ticket hinterlegt…“ steht da in der SMS von Popzine-Kollegin Annette. In zwei Tagen geht es also in den Stadtpark, die ARCTIC MONKEYS anschauen. Was eigentlich ein Grund zum Jubel wäre lässt mich heute stark gemischte Gefühle zurück, die Vorfreude hält sich in überschaubaren Grenzen, wofür es zwei Gründe (bzw. die Kombination dieser zwei Gründe) gibt: Erstens, für alle Unwissenden, Stadtpark = Open Air Bühne. Zweitens, es hat seit gefühlten 96 Stunden geregnet, ohne Pause, dafür einhergehend mit sanften Orkanböen…optimale Bedingungen also für ein Konzert im Freien… 
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65daysofstatic

 Foto: Pressefoto

 

Es ist heiß an diesem Montagabend in Köln, und um kurz vor 21 Uhr fängt es gerade einmal an zu dämmern. In Grüppchen bevölkern meist schwarz gekleidete Menschen die paar Meter Gehsteig zwischen Dönerbude und Kiosk rings um den Prime Club und stimmen sich mit diversen Kaltgetränken auf den bevorstehenden Konzertabend ein. Selten hat es mich in letzter Zeit hier hin verschlagen, pilgert man dieser Tage zu Indie-Konzerten doch hauptsächlich auf die andere Rheinseite oder nach Ehrenfeld. 
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sslybyFoto: Pressefoto
Zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass SOMEONE STILL LOVES YOU BORIS YELTSIN, ein Quartett aus Springfield, Missouri, auf eigene Faust ihr Debütalbum „Broom“ veröffentlicht haben: ein kleines, aber feines Popalbum voller Melodien und Harmonien, die nicht nur den Beach Boys glatt das Wasser reichen könnten und den Vieren ohne Hilfe einer Plattenfirma bereits eine beachtliche Fangemeinde eingebracht hat. Durch den Erfolg ihres Songs „Oregon Girl“ in der Fernsehserie „O.C., California“ im letzten Jahr zu einem Plattenvertrag bei Polyvinyl Records gelangt, wurde das Album dann im Herbst letzten Jahres neu veröffentlicht, und nun endlich folgte die erste Europa-Tour durch Deutschland, England und die Niederlande. 
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interpol
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Große Erwartungen lasten auf diesem Abend. Fast zwei Jahre ist es nun schon her, dass INTERPOL im Sommer 2005 das letzte Mal auf deutschen Bühnen zu sehen waren. Seitdem beschränkten sich Neuigkeiten über die Band hauptsächlich auf Trennungsgerüchte. Doch vor einigen Wochen konnte man endlich aufatmen: Diverse Live-Daten wurden bestätigt und kurz darauf ging mit „The Heinrich Maneuver“ bereits die erste Single vom neuen Album „Our Love To Admire“, das im Juli bei Capitol/EMI erscheint, an den Start. Obwohl die New Yorker musikalisch ihrem Stil treu geblieben sind, beschreiten sie damit zumindest optisch neue Wege. 
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turbonegro
Foto: Pressefoto

Jeans, Schminke und Erektionen: TURBONEGRO in der Live Music Hall.

Was bekommt man, wenn man sechs seltsam kostümierte Männer zum Konzert bittet, sie einen sehr eingängigen Mix aus Punkrock, Rock’n’Roll und vielen mitgröltauglichen Texten über homosexuellen Geschlechtsverkehr spielen lässt und dazu zighundert Fans in Jeansjacken steckt, ihnen ein Bier in die Hand drückt und sie vor die Bühne verpflanzt? Richtig, ein verdammt gutes Konzert von TURBONEGRO in der Kölner Live Music Hall. 
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therakes
Hach ja, der Prime Club in Köln ist schon eine Sache für sich. Wenn man weiß, dass ein Konzert in dieser Location ausverkauft ist, kann einem eigentlich binnen einer halben Sekunde klar sein, dass der anstehende Abend aus mehreren Gründen nicht wirklich angenehm werden wird. Egal wo, man steht immer im Weg, die Luft ist schon vor Konzertbeginn zum Schneiden dick und jeder Gang zur Bar gestaltet sich als Lebensaufgabe. Man kann also schon sagen, dass THE RAKES eine wirklich gute Show abzuliefern haben, um diese Unannehmlichkeiten wieder herauszuholen. 
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theotherslogo
Anders als im letzten Jahr hat die Britishmusicweek ihren Focus von Berlin auch auf die drei anderen deutschen Metropolen demokratisiert. In Köln, Hamburg und München ist zu den selben Tagen in rotierender Zusammensetzung das nahezu selbe Line-Up zu begutachten. Ähnlich wie bei dem gesamten Festival mischt sich auch an diesem Abend altbewährtes (THE OTHERS) mit Nachwuchs (THE WOMBATS) und den aktuellen Durchstartern (PIGEON DETECTIVES). 
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Nachdem die vier Kalifornier der COLD WAR KIDS vom britischen NME im Vorfeld bereits zur besten amerikanischen Band dieser Tage gekürt worden waren, wurde das erste Konzert der aktuellen Deutschland-Tour im Kölner Gebäude 9 mit Spannung erwartet. Als Vorband von CLAP YOUR HANDS SAY YEAH! hatten sie sich ja schon im Februar als exzellente Live-Band einen Namen gemacht. Diese recht hohen Erwartungen galt es damit zu erfüllen. 
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Ja, ist denn schon wieder Halloween?

Jaja, Frauen und die Orientierung... Durch widrige Umstände (Autofahren in Köln? Vergiss es!) und vergebliche Parkplatzsuche am Stollwerck komme ich viel zu spät und bekomme grade noch die letzten paar Songs von den Sohodolls, einer Elektro-Glam-Kapelle aus London mit. Und was die da so abliefern ist ganz ansehnlich. Das Ganze erinnert an eine Mischung aus bekannten Komponenten. Der Keyboarder lässt mich mit seinem Outfit und seiner Frisur vermuten, dass ich aus Versehen auf dem THE HORRORS Konzert gelandet bin (War das nicht erst morgen?), die Sängerin, die die männlichen Zuschauer mit ihrem Aussehen und ihrer Ausstrahlung gekonnt um den kleinen Finger wickelt, hat ein Stimmchen wie KYLIE MINOGUE, das in seinem krassen Gegensatz zur Musik den Songs eine interessante Komponente verleiht.

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„I lay down some fucking hits”

Der Andrang war frustrierend, schien sich doch kaum etwas beim Kartenverkauf getan zu haben. Weiß man über die Qualität dieser Band aus L.A allerdings bescheid, ärgert es einen umso mehr, dass das Gebäude9 nur zu einem Drittel gefüllt werden konnte.

THE BLOOD ARM, eine 4 köpfige Band, mit chaotischer Biografie und phantastischer Musik. Eine Mischung aus Indie, Britpop, Groove und in keinerweise vergleichbar mit irgendeiner anderen Band, die zwischen 2004 und 2007 aus dem Nichts angespült wurde.

Im Februar kam endlich auch in Deutschland das Album „Lie Lover Lie“ heraus und auch in Musikzeitschriften wurde gerne ein Song auf die beiliegende CD gepackt. 
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MAXIMO PARK - 09.04.2007 Bochum, Zeche



“Write a review? Well, how objective can I be?”

Der Pott kocht, um genau zu sein die Zeche in Bochum. Fand man sich vor- und nachmittags vielleicht noch in selig-nichtstuerischer Feiertagsstimmung mit schlechtem Fernsehprogramm, viel zu viel Essen und nervigen Verwandtschaftsbesuchen wieder, wird dem glücklichen Kartenbesitzer ab 22.30 Uhr ein Kontrastprogramm der ersten Güte geboten. MAXIMO PARK aus Newcastle haben es sich nämlich zum Auftrag gemacht, uns noch ein richtig dickes Ei ins Osternest zu legen. 
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WOLKE - 09.04.2007 Kiel, Blauer Engel


Manchmal kann ein Konzert ein Kampf sein. Das Kölner Duo WOLKE mussten am Montag in Kiel um die, zweifelsohne angebrachte, Anerkennung kämpfen. Als „Waffen“ dienten ihnen hierzu ein Keyboard, ein Bass, die elektrisierende Stimme des Sängers Oliver Minck und dessen charismatisches Auftreten. 
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JOHN CALE - 22.02.2007 Berlin, Postbahnhof

john_cale
Foto: Pressefoto 

Manchmal kann einem schon Angst und Bang werden, vor Augen geführt, mit welchen Menschen man sich freiwillig in einen Raum für zwei Stunden schließen lässt. Nichts gegen das Älterwerden (dem entkommt man ja bekanntlich nicht so einfach). Aber es ist schon ein komisches Gefühl mit Ende 30 einer der Benjamine im ausverkauftem Postbahnhof zu sein.

Dementsprechend früh beginnt das Konzert dann auch schon um kurz nach 20 Uhr. Geraucht werden darf auch nicht. Warum denn auch? Ist ja was für jugendlich Leichtsinnige. 
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Dúné – 01.04.2007 Köln, MTC


Dúné [gesprochen: Dü-nee], bei dem Namen denkt doch jeder an den Wüstenplaneten des Science Fiction Klassiker aus dem Jahre 1984. Hierbei handelt es sich aber um eine junge hoffnungsvolle dänische Band und nicht um eben diesen trostlosen und grausamen Wüstenplaneten. Die Band, bestehend aus sieben (!) Mitgliedern, gab gestern Abend ein Stelldichein im Kölner MTC vor einem relativ überschaubaren Publikum. Etwa 50 Personen verirrten sich am Sonntagabend in den kleinen Kellerclub, diese sollten aber auf ihre Kosten kommen. 
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Das Konzert der Chicagoer Band FALL OUT BOY war schon Stunden vor Beginn gut besucht. Gemeint ist eine Menge von jungen, meist weiblichen Teenies, die Stunden vor der Halle ausharrten, um in den ersten Reihen zu stehen.

Seit dem 02.03.2007 steht das neue Album „Infinity on High“ in den Plattenläden, welches als viertes Album in Amerika gleich den 2ten Platz der Billboard Charts stürmte. Doch auch hierzulande schaffen sich FALL OUT BOY, die einstmals aus einer tiefen Freundschaft gegründet wurden, eine große Fangemeinde. 
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